Kleinere Bezirke gefordert – Einbindung möglichst vieler Krankenhäuser

Ludwig SchulteDie CDU-Kreistagsfraktion spricht sich für eine Einbindung möglichst vieler Krankenhäuser in den ärztlichen Notfalldienst aus. Hier sind insbesondere die Häuser in Marsberg, Meschede und Olsberg zu nennen, die bislang keine Berücksichtigung in den Planungen der KVWL finden. Fraktionsvorsitzender Ludwig Schulte: „Ich gehe davon aus, dass die KVWL mit allen Krankenhäusern, so auch mit dem Mescheder Walburga-Krankenhaus noch Gespräche führen wird. Gerade im flächengroßen Hochsauerlandkreis benötigen wir kleinere als die bislang geplanten Notfallbezirke. Ziel muss die Erhaltung einer flächendeckenden ortsnahen medizinischen Versorgung für die Bürger sein.“

Die Kreisverwaltung beschäftigt sich schon seit Juni letzten Jahres intensiv mit den Planungen der KVWL, die Dr. Peter Kleeschulte, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, der CDU-Kreistagsfraktion in der letzten Fraktionssitzung Ende März vorgestellt hat. „Die Fraktion unterstützt Landrat Dr. Karl Schneider auch bei den weiteren Verhandlungen mit der KVWL. Wir hoffen, dass ein für alle zufrieden stellendes Ergebnis erzielt werden kann, auch wenn die KVWL letztendlich verantwortlich für die Neuorganisation des hausärztlichen Notdienstes ist“, so Vorsitzender Schulte.

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