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CDU-Fraktion positioniert sich gegen Fracking

 

 

 

 

Klar gegen das Fracking hat sich die CDU-Fraktion positioniert. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution fordert die Fraktion, im Hochsauerlandkreis keine Probebohrungen zu genehmigen. Bereits in der letzten Kreistagssitzung hatte sich der Fraktionsvorsitzende, Ludwig Schulte, deutlich gegen das Verfahren ausgesprochen.

  

Weitere Forderungen sind:

 

Vorrang für die Trinkwassergewinnung vor der Rohstoffgewinnung

Es hat grundsätzlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung auch bei Bergbauvorhaben zur Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas stattzufinden, um die Summe der Gefährdungen darzulegen.

Der heimische Bundestagsabgeordnete wird aufgefordert, sich in Berlin für eine Änderung des nicht mehr zeitgerechten Bergrechtes einsetzen.

Die Bevölkerung ist bei geplanten Genehmigungsverfahren einzubeziehen.

Die Verwaltung wird aufgefordert, die im Hochsauerlandkreis liegenden sensiblen Ausschlussgebiete, in denen eine Aufsuchung und Förderung generell unzulässig ist, darzustellen. Dazu zählen die Schutzgebiete der Wassergewinnungsanlagen, ehemalige Erzbergbaugebiete und Gebiete mit möglichen, unkontrollierbaren Erdbewegungen. Diese Aufzählung ist nur beispielhaft und nicht endlich.

 

Zuvor hatte Willy Willmes, stellv. Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, die vorliegenden Informationen und Positionen zum Fracking zusammengefasst. Danach werden bei der zurzeit angewandten Frackingtechnologie große Mengen an Chemikalien eingesetzt, um das Gestein zu brechen. Eine Gefährdung des Grundwassers durch diese teilweise giftigen Chemikalien kann nicht ausgeschlossen werden. Die fachgerechte Entsorgung des anfallenden Abwassers ist nicht hinreichend gelöst, für die dauerhafte Abdichtung des Bohrloches gibt es derzeit keine Langzeitversuche. Von daher sei die Sicherheit der Fracktechnologie unzureichend und eine Gefährdung für die Menschen und die Umwelt nicht auszuschließen, so Willy Willmes.

 

 

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